Pressemitteilungen



Familienspecial für Berlinbesucher - Kinder übernachten kostenlos

Jugendherberge Berlin - Ernst Reuter

Berlin – 12.10.2011   Zum Festival of Lights bietet die Jugendherberge Berlin Ernst-Reuter ein besonderes Familienspecial: 3 Übernachtungen mit Frühstück inkl. 48-Stunden-Welcomecard-Berlin für nur 145,80 EUR pro Familie (2 Erwachsene und max. vier Kinder bis 14 Jahre). Damit sparen Familien bis zu 216 EUR!
Das Angebot gilt vom 14. bis zum 17. und vom 21. bis zum 24. Oktober 2011. Die Familien erwartet neben der Übernachtung ein tolles Frühstücksbuffet und 48 Stunden freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Rabatte für Museen und touristische Attraktionen.
Das perfekte Angebot für Familien, die es schon lange (wieder) in die Hauptstadt zieht - erleben Sie die Hauptstadt und das Festival of Lights (11.-23.Oktober 2011).
Infos und Buchung:
Jugendherberge Berlin-Ernst Reuter, Hermsdorfer Damm 48-50,
13467 Berlin, Tel. 030 4041610, jh-ernst-reuter@jugendherberge.de


Vierbeiner willkommen! Jugendherberge Milow bietet Urlaub mit Hund

Milow/Potsdam - 04.08.2011         Hundebesitzer können sich freuen: Ab sofort können Gäste der Brandenburger Jugendherberge Milow-Carl Bolle im West­havelland ihren vierbeinigen Liebling mit in den Urlaub nehmen. „Viele Gäste, insbesondere Familien, fragten immer wieder bei uns an, ob sie ihren Hund mitbringen können. Bisher gab das die Hausordnung nicht her. Dass ist nun anders. Wir haben die Hygiene- und Sicherheitsanforderungen den tierischen Familien­mitgliedern angepasst“, freut sich die Herbergsleiterin Manuela Krüger-Gluchowski über ihr neues familienfreundliches Angebot. „Natürlich achten wir auf die Verträglichkeit mit unseren anderen Gästen“, so Krüger-Gluchowski weiter, „nur kinder- und gesellschaftstaugliche Hunde dürfen mitgebracht werden“. Pro Nacht und Hundeschnauze werden 5 € extra berechnet; die Hunde träumen tierisch gut - gemeinsam im Zimmer mit Herrchen, Frauchen oder der ganzen Familie.
Die Jugendherberge in der ehemaligen Villa des Berliner Milchkönigs Carl Bolle wurde im vergangenen Jahr komplett saniert und modernisiert. Sie verfügt über 81 Betten. Da die geeigneten Zimmer für den tierischen Urlaub begrenzt sind, sollten sich Gäste, die mit ihrem Hund anreisen möchten, rechtzeitig anmelden.
Infos und Buchung: Jugendherberge Milow - Carl Bolle, Friedensstraße 21 in 14715 Milower Land, Ortsteil Milow Tel. 03386 280361 | Fax 03386 280369 |
www.jh-milow.de | jh-milow(at)jugendherberge.de

 

 

 

Präsident Steffen Reiche zieht Bilanz Jugendherbergen weiter auf Erfolgskurs

Präsident Steffen Reiche

Potsdam – 22.06.2011    Auf der heutigen Pressekonferenz anlässlich der morgigen Mitgliederversammlung des Deutschen Jugendherbergswerks, Landesverband Berlin – Brandenburg e. V. (DJH) hat der Präsident Steffen Reiche eine erfolgreiche Bilanz gezogen: “Mit unseren 22 Jugendherbergen und über 420.000 Übernachtungen sind wir zuverlässiger Kooperationspartner der touristischen Entwicklung in Brandenburg und Berlin. Unser 105.000 mitgliederstarke Landesverband gehört neben den Kirchen - und Landessportverbänden zu den größten Mitgliederorganisationen der Region“. Im vergangenen Jahr konnte bei einer Bilanzsumme von über 17 Mio. EUR ein Umsatz von 11.600.000 EUR erwirtschaftet werden. Damit steht das DJH auf soliden wirtschaftlichen Füßen. „Damit dies auch in Zukunft so bleibt“, so Reiche weiter, “müssen wir weiter in unsere Standorte investieren, neue Projekte realisieren und eine gute Gesamtstrategie entwickeln.“ Dies gelte insbesondere für den Standort Berlin – da dort das Geld erwirtschaftet werde, das für strukturschwächere Häuser in Brandenburg benötigt werde. „Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir mit unserem neuen Projekt direkt am Szenebezirk Friedrichshain - am Berliner Umsteigebahnhof Ostkreuz  - spätestens 2013 ein weiteres Vorzeigeobjekt für die Hauptstadt anbieten können. Wir werden es zum Flaggschiff des DJH entwickeln. Hier wird man sehen können, wie Jugendherberge im 21. Jahrhundert aussieht“, freute sich Reiche. In enger Zusammenarbeit mit dem DJH-Nachbarn Mecklenburg-Vorpommern sollen die Jugendherbergen des Landesverbandes weiterentwickelt und eine gemeinsame Zukunft gestaltet werden. Der Verband wird demnächst über eine neue Vorstandsbesetzung entscheiden, nachdem man sich von Herrn Seerig als Vorstandsvorsitzendem getrennt hat.

 

Tanz in den Mai - Kinder bis einschl. 18 Jahre kostenlos! Familienangebot für den Kurztrip nach Berlin und Potsdam

Potsdam – 21.04.2011    An allen Wochenenden im Mai können Familien mit dem Deutschen Jugendherbergswerk, Landesverband Berlin – Brandenburg (DJH) in Berlin und Potsdam ab sofort besonders günstig übernachten.
Im Zeitraum vom 30.04. bis einschließlich 02.06.2011 gilt in der Potsdamer Jugendherberge und den drei Berliner Jugendherbergen an den Wochenenden das neue Familienspecial: Kinder unter 18 Jahren übernachten in Begleitung der Eltern kostenlos!
So kosten z. B. zwei Übernachtungen inklusive Frühstück in einem Familienzimmer in der Jugendherberge Berlin – Am Wannsee für zwei Eltern mit zwei Kindern unter 18 Jahren nur 88 EUR. Und zwar nicht pro Person, sondern für die ganze Familie zusammen!
Bei unserem DJH-Service-Center können Sie ihre persönlichen touristischen Highlights zu besonders günstigen Konditionen buchen, ob nun Show, Kultur oder Musical.
Das Familienspecial ist ab zwei Übernachtungen buchbar.
Infos und Buchung unter DJH Service-Center Berlin-Brandenburg, Kluckstraße 3,
10785 Berlin, Tel. 030 264 952 0, Fax 030 264 952 10
oder per Email unter service(at)jugendherberge.de

Senator Zöllner übergibt Pachtvertrag für Berlins größte Jugendherberge

Senator Zöllner beim Interview vor der zukünftigen Jugendherberge Berlin-Ostkreuz

Berlin/Potsdam – 21.11.2010    In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Ostkreuz entsteht Berlins größte Jugendherberge. Dazu wird der frühere Standort Marktstraße 9 der Hochschule für Technik und Wirtschaft vom Landesverband Berlin – Brandenburg des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) bis 2012 mit einem Aufwand von 7 Mio. Euro ausgebaut. Die Übergabe des Pachtvertrages durch Senator Zöllner an den Präsidenten des Jugendherbergswerks Berlin-Brandenburg, Steffen Reiche, fand heute im Rahmen der DJH – Jahreshauptversammlung statt. Das Konzept des  DJH als Betreiber und Bauherr sieht eine Barrierefreiheit für 10 Prozent der Zimmer sowie für das gesamte Gelände vor. Steffen Reiche betonte: „Unsere Jugendherbergen sind für junge Menschen und Familien aus dem In- und Ausland die attraktive Adresse. Unser Preis - Leistungsverhältnis überzeugt genauso wie die Ideen und Werte, für die wir stehen: Gemeinschaft erleben, grenzenloses Reisen, Toleranz und Weltoffenheit. Wir freuen uns, dass wir mit der neuen Jugendherberge Berlin - Ostkreuz Berlin eine weitere attraktive Adresse bieten, insbesondere auch im Bereich des barrierefreien Tourismus.“
Ermöglicht wird das Vorhaben durch den langfristigen Pachtvertrag zwischen der Senatsverwaltung für Bildung und dem Jugendherbergswerk. Senator Jürgen Zöllner sieht in dem Projekt "einen wesentlichen Beitrag für einen jugend- und familienfreundlichen Berlin-Tourismus".  
Die 450-Betten-Jugendherberge ist der erste Neubau in Berlin seit Eröffnung der Jugendherberge am Wannsee 1982. Das in Lichtenberg gelegene Gebäude wird dann auch erste Jugendherberge im Osten Berlins nach der Wende sein.


Jugendherbergen Partner der Landesregierung im Engagement gegen Rechtsextremismus
Der Koordinator des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“, Bildungsstaatssekretär Jungkamp begrüßt Kooperation mit Deutschem Jugendherbergswerk


Die Landesregierung hat mit dem Deutschen Jugendherbergswerk - Landesver-band Berlin- Brandenburg e.V. (DJH) eine Kooperationsvereinbarung im Rahmen des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg - für eine starke und lebendige Demokratie" geschlossen. Heute unterzeichneten der Koordinator der Landes-regierung für das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg", Bildungs-staatssekretär Burkhard Jungkamp und der Präsident des Deutschen Ju-gendherbergswerks Berlin- Brandenburg, Steffen Reiche in Potsdam einen entsprechenden Vertrag.

Darin verpflichten sich beide Partner, auf der Grundlage des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“ zukünftig stärker zugunsten des demokratischen Ge-meinwesens zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, fremdenfeindliche, antisemitische und rechtsextremistische Tendenzen im Land Brandenburg zurückzudrängen.
Staatssekretär Jungkamp betont: „Weltoffenheit und Toleranz sind wesentliche Standortfaktoren für das Land Brandenburg. Als Gastgeber für viele junge Men-schen ist das Deutsche Jugendherbergswerk Berlin- Brandenburg ein bedeutsa-mer und unverzichtbarer Partner, um Rechtsextremismus wirksam zu bekämpfen. Ich freue mich daher ganz besonders über den Entschluss, an der Umsetzung des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung mitzuwirken.“
 „Ich freue mich über diese Kooperation“, hebt  Steffen Reiche hervor. „ Es ist ein richtiger und wichtiger Schritt, den wir gemeinsam mit dem Land Brandenburg und seinem Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ gehen. Unsere Jugendher-bergen sind Anlaufpunkt für junge reisende Menschen und Familien aus dem In- und Ausland. Das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Hautfarben, Religionen und Weltanschauungen ist die Grundidee des Deutschen Jugendherbergswerkes. Damit setzen wir ein  Zeichen gegen Fremden-feindlichkeit und Rechtsradikalismus.“

Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen pädagogische Programmangebote sowie präventive Projekte.

Alle Berliner und Brandenburger Jugendherbergen zertifiziert
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers zeichnet 20 Jugendunterkünfte für Qualität aus


Berlin/Potsdam 08.11.2010  Erstmalig erhalten alle Jugendherbergen eines Landesverbandes am gleichen Tag das Gütesiegel „Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen“. Alle zwanzig Einrichtungen aus Berlin und Brandenburg haben erfolgreich den aufwändigen Prozess durchlaufen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung DJH-Landesverband Berlin-Brandenburg (beide Potsdam) und BundesForum Kinder- und Jugendreisen aus Berlin. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers überreichte stellvertretend für die 20 Häuser drei Urkunden und Schilder an Steffen Reiche, Präsident, Thomas Seerig, Vorstandsvorsitzender, Marcus Hirschberg, Medienreferent (alle DJH-Landesverband Berlin-Brandenburg). In seiner Laudatio lobte TMB-Geschäftsführer Dieter Hütte die Weitsichtigkeit des DJH-Landesverbandes Berlin-Brandenburg. Anlass ist der 7. Brandenburgische Qualitätstag der Tourismusakademie Brandenburg (TAB) am 8. November 2010 im Resort Schwielowsee. Damit nehme nach Mecklenburg-Vorpommern jetzt der zweite DJH-Landesverband komplett am Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen teil. Insgesamt haben in Brandenburg rund 40 Einrichtungen das Verfahren erfolgreich abgeschlossen, in Berlin seien es rund 10. Deutschlandweit nehmen an dem System 380 Unterkünfte teil, von denen fast 300 bereits zertifiziert seien.

Das QMJ bewertet als einziges Verfahren in diesem Bereich sowohl die Hardware der Häuser als auch die Softskills der Mitarbeitenden. Der Auszeichnung vorausgegangen ist die Teilnahme jeweils eines leitenden Mitarbeiters jeder Jugendherberge an einer Qualitätsschulung sowie der Besuch eines Auditors vor Ort. Dabei werden z.B. die folgenden Bereiche zertifiziert: sicherheitsrelevante Punkte wie Hygiene und Brandschutz, Programmangebote (von erlebnispädagogischen Angeboten bis Spielplätzen oder Stadtrallys) und die Zugänglichkeit für mobilitätseingeschränkte Menschen.

Im Mai 2007 startete nach einer fast zehnjährigen Vorbereitung das QMJ Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen für Unterkünfte in ganz Deutschland. Zuvor war es vier Jahre in Mecklenburg-Vorpommern von der AG Arbeitsgemeinschaft Junges Land für junge Leute (McPom.com) erprobt worden. Das patentierte Qualitätszeichen bescheinigt, dass die ausgezeichnete Unterkunft für Kinder und Jugendliche geeignet und sicher ist. Das BundesForum hat das Verfahren von seinem Partner McPom.com übernommen. Das Verfahren wurde u.a. in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Die AG wird beraten von einer interministeriellen Arbeitsgruppe aus dem Wirtschafts-, Jugend- und Bildungsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Das Verfahren wird u.a. vom Deutschen Tourismusverband, Bundeswirtschaftsministerium und der Stiftung Jugendmarke unterstützt.

Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. ist das Dach der Dächer in diesem Bereich. Es hat über 80 Mitglieder und Partner. Das BundesForum selber ist Mitglied der UNWTO United Nations World Tourism Organization (Madrid), von bits/oits bureau/organization du tourisme social (Brüssel) und der AGJ Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (Berlin). Außerdem ist es Teil des eurodesk-Netzwerkes von Jugendinformations- und -beratungsstellen in Europa (Brüssel/Bonn). Das BundesForum wurde 1997 nicht zuletzt auf Anregung aus dem Bundesjugendministerium in Mannheim zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung im Bereich Kinder- und Jugendreisen gegründet. Alle Mitglieder und Partner müssen sich an die Leitsätze des Verbandes mit Sitz in Berlin halten.

[[www.tourismusakademie-brandenburg.de]]
[[http://www.DJH-Berlin-Brandenburg.de]]
[[http://www.BundesForum.de]]
[[http://www.BundesForum.de/QMJ]]


(3509 Zeichen ohne Spitzmarke, Überschrift und Internetadressen)

Liste der ausgezeichneten Jugendherbergen nach dem Ergebnis des Audits:
zertifiziert wurden die Jugendherbergen in: Buckow, Cottbus, Köriser See, Liepnitzsee und Münchehofe
zusätzlich 1 Stern erhielt die Jugendherberge Berlin Ernst-Reuter.
zusätzlich 2 Sterne erhielten die Jugendherbergen in Bad Saarow, Burg und Berlin International
zusätzlich 3 Sterne erhielten die Jugendherbergen in Ravensbrück, Köthener See, Lübben, Milow, Oranienburg-Sachsenhausen, Berlin - Am Wannsee und Prebelow.
zusätzlich 4 Sterne erhielten die Jugendherbergen in Bremsdorfer Mühle und Wandlitz
zusätzlich 5 Sterne erhielten die Jugendherbergen in Potsdam und die Prenzlau (UckerWelle)

Jugendherbergen gut nachgefrgat

19.07.2010 | Märkische Oderzeitung

Potsdam (DPA) Eines haben fast alle Jugendherbergen in Brandenburg gemeinsam: Zum Wasser ist es nicht weit. „Sei es die Havel, die Spree oder auch der Köthener See - irgendwas ist immer in der Nähe“sagt Marcus Hirschberg vom Deutschen Jugendherbergswerk Berlin-Brandenburg (DJH). Und die 19 märkischen Häuser des gemeinnützigen Vereins, seien auch in diesem Jahr wieder gut nachgefragt, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab.    

Wegen der Sommerferien sei die Zeit der Klassenfahrten im Moment vorbei, dafür beginnen die Ferienfreizeiten, erzählt der DJH- Mitarbeiter. Angebote gebe es für Kinder ab sieben Jahren ohne Eltern, aber auch Familien nutzten die Herbergen. Klettern im Hochseilgarten, Kanufahrten oder einwöchige Touren durch die Natur - wer dabei sein will, muss erst Mitglied beim DJH werden. „Notfalls kann man das aber auch noch beim Einchecken werden.“    

Nur eines rät Hirschberg dringend: „Im Sommer unbedingt vorher reservieren.“ Die heiße Jahreszeit sei bei all der Nähe zur Natur die Hauptsaison. Da werden auch schon mal extra „Camps“ wie am Klein- Köriser See im Landkreis Dahme-Spreewald eingerichtet. Einfache Hütten und Zeltplätze ohne eigene Dusche und Toilette sind das. Doch das Schreckgespenst Gemeinschaftsbad muss auch bei den Jugendherbergen längst nicht mehr sein.    Mittlerweile gebe es fast überall neben den einfacheren Unterkünften für Schulklassen auch Zimmer für Familien mit entsprechendem Komfort, versichert Hirschberg. „Wir können uns ja auch nicht auf dem Modernisierungsstand von 1980 ausruhen.“    

Erst in diesem Jahr ist zum Beispiel das Haus „Carl Bolle“ in Milow im Havelland wiedereröffnet worden. Die Existenz der Herberge stand wegen unzureichender Auslastung zuvor auf dem Spiel. Nach der 1,3 Millionen Euro teuren Sanierung der ehemaligen Sommervilla des Berliner Milchkönigs hofft das DJH nun auf bessere Zeiten. Mehr als 80 Betten stehen unter anderem in einem Kutschenhaus zur Verfügung.

Insgesamt liegt die Auslastung laut Hirschberg in Brandenburg bei rund 60 Prozent. Mit um die 150 000 Übernachtungen jährlich sei die Nachfrage in der jüngsten Vergangenheit stabil geblieben, trotz sinkender Schülerzahlen. Schulklassen seien aber immer noch die größte Gästegruppe.    Zwei Jugendherbergen in der Mark liegen jeweils in der Nähe der Gedenkstätten der ehemaligen Konzentrationslage Sachsenhausen und Ravensbrück. „Hier kann man Geschichte erleben, wenn die Kinder nicht noch zu klein dafür sind“, meint der DJH-Mitarbeiter. In Ravensbrück sogar direkt in der Herberge, die in die einstigen SS-Aufseherinnenhäuser vor der heutigen Gedenkstätte eingezogen ist.

 

Präsident Steffen Reiche, Staatssekretär Martin Gorholt und Herbergsleiterin Manuela Krüger bei der feierlichen Wiedereröffnung

Baumaßnahmen abgeschlossen
Wiedereröffnung der Jugendherberge Milow – Carl Bolle


Potsdam – 02.05.2010    Nach 18 Monaten Bauzeit hat die Jugendherberge Milow – Carl Bolle mit einem großen Familienfest die Wiedereröffnung gefeiert.

Die in der ehemaligen Sommerresidenz des bekannten Berliner Kaufmann Carl Bolle (Bimmel-Bolle) untergebrachte  Jugendherberge des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) konnte Dank des herausragenden Engagements von Land, Gemeinde und Landkreis für insgesamt 1.300.000 EUR modernisiert werden. Die Hauptlast trugen dabei die Gemeinde Milower Land und das Landesministerium für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurerneuerung.

„Alle haben an einem Strang gezogen. Hier zeigt sich, dass Politik miteinander und nicht gegeneinander funktionieren kann“, freut sich Steffen Reiche, Präsident des DJH-Landesverbandes Berlin Brandenburg. In den historischen Räumen der Bolle – Villa stehen in 19 Zimmern insgesamt 82 Betten den Gästen zur Verfügung.

„Die Jugendherberge mit ihren modernen Tagungsräumen wird der Region als wichtiger touristischer Faktor neue Impulse geben können. Wir rechnen im ersten vollen Belegungsjahr mit über 10.000 Übernachtungen“, so Reiche weiter.

 

 

 

Das Jubiläumsjahr 2009 – die Erfolgsgeschichte geht weiter / DJH - Landesverband Berlin – Brandenburg investiert 14 Mio EUR

Potsdam – 29.12.2009    „Gemeinschaft erleben – 100 Jahre Jugendherbergen“: Unter diesem Motto feierte 2009 das Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) den 100. Geburtstag der Idee der Jugendherbergen. Im Februar 2009 wurden vom Bundespräsidenten Horst Köhler in Berlin die Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr mit einem Festakt eröffnet. Bei zahlreichen Veranstaltungen wurde die weltweite Erfolgsidee von preiswerten Übernachtungen für junge Menschen in ganz Deutschland gefeiert.

Im Jubiläumsjahr gelang es dem DJH - Landesverband Berlin – Brandenburg e. V mit seinen 21 Häusern erneut, die Ergebnisse der Vorjahre zu halten, zum Teil sogar leicht zu steigern: Gut 150.000 Gäste übernachteten 420.000 mal in den Jugendherbergen des Verbandes mit einem Ausländeranteil von 30 Prozent. Dies zeigt den hohen Stellenwert des DJH als zuverlässigen Kooperationspartner der nationalen und internationalen touristischen Entwicklung in Brandenburg und Berlin.

“Unsere Jugendherbergen in Berlin und Brandenburg sind für junge Menschen und Familien aus dem In- und Ausland eine attraktive Adresse. Unser Preis - Leistungsverhältnis überzeugt genauso wie die Ideen und Werte, für die wir stehen: Gemeinschaft erleben, grenzenloses Reisen, unterschiedliche Kulturen, Generationen, soziale Schichten in einer interkulturellen Gemeinschaft zusammen zu führen“, freut sich der Präsident des DJH Landesverbandes Berlin – Brandenburg, Steffen Reiche, über die Entwicklung.

Für die Zukunft kündigte Reiche Investitionen in bereits bestehende Standorte als auch in neue Projekte an: „Wir werden im Gebäude der ehemaligen Ingenieur-Hochschule in Berlin - Lichtenberg für gut 6 Mio EUR eine 450-Betten-Jugendherberge errichten. 2012 sollen hier die ersten Gäste übernachten können. Das Konzept sieht eine Barrierefreiheit für 10% der Kapazität und des Gesamtensembles vor und bietet mit seiner zweigeschossigen Sporthalle und einer Vielzahl an Seminarräumen das Potential zum Flaggschiff des Herbergswesens in der Hauptstadt.“

In die Brandenburger Standorte sollen in den kommenden 5 Jahren bis zu 8 Mio EUR in den Aus- und Umbau investiert werden, so Reiche weiter, um zeitgemäße Angebote für unsere Gäste schaffen zu können. Hierfür wolle der Verband Geldgeber aus Politik und Wirtschaft mobilisieren.

 

Jugendherbergen in Brandenburg und Berlin nehmen an Qualitätsmanagement teil

Alle 21 Jugendherbergen in Berlin und Brandenburg werden noch in 2009 QMJ zertifiziert. Sie nehmen alle am QMJ Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen für Unterkünfte teil, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Landesverbandes Berlin-Brandenburg des Deutschen Jugendherbergswerkes aus Potsdam und des BundesForum Kinder- und Jugendreisen aus Berlin.

Das QMJ bewertet als einziges Verfahren in diesem Bereich sowohl die hardware der Häuser als auch die softskills der Mitarbeitenden. Bundesweit beteiligen sich an dem System über 300 Unterkünfte. Berlin und Brandenburg sind nach Mecklenburg-Vorpommern die nächsten Bundesländer, aus denen sich alle Jugendherbergen beteiligen. Damit setzen die Jugendherbergen auch im 100. Jahr ihres Bestehens auf Qualität für junge Gäste.
Der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung vorausgegangen waren mehrere Gespräche zwischen dem Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerkes und dem BundesForum Kinder- und Jugendreisen. Im Rahmen des Verfahrens müssen alle Hausleitungen an einer Schulung teilnehmen. Die ersten wurden bereits ausführlich in das System eingeführt, so dass in den nächsten Wochen die ersten Vor-Ort-Besuche der Auditoren stattfinden werden. Ziel ist, dass zum Jahresende alle 21 Jugendherbergen des Landesverbandes ausgezeichnet sind.
Das BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. ist das Dach der Dächer im Bereich Kinder- und Jugendmobilität. Es hat über 80 Mitglieder und Partner. Es wurde 1997 in Mannheim zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung im Bereich Kinder- und Jugendreisen gegründet. Alle Mitglieder und Partner müssen sich an die Leitsätze des Verbandes mit Sitz in Berlin halten.

100 Jahre Jugendherbergen – 100 Patenschaften: Deutsches Jugendherbergswerk engagiert sich weltweit

Potsdam, 08.07.2009 – Seit 100 Jahren vertreten die Jugendherbergen Werte, die das Leben bereichern. Für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Die Gemeinschaft erleben und aufeinander zugehen. In über 500 Jugendherbergen in Deutschland – und 4.000 Häusern weltweit.

Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) plant in seinem Jubiläumsjahr 100 Patenschaften für bedürftige Kinder zu übernehmen. Als Initiator dieser Aktion startete der DJH – Landesverband Berlin – Brandenburg als Erster mit seinen Jugendherbergen in Sachsenhausen und Ravensbrück. Ein Foto des Patenkindes sowie die Patenschaftsurkunde werden im Eingangsbereich der Häuser angebracht, Gäste können sich gerne über Spenden an der Patenschaft beteiligen. Insgesamt werden 17 Jugendherbergen des Landesverbandes eine Patenschaft übernehmen. „In einer Zeit, die von der globalen Wirtschaftskrise geprägt ist, ist es wichtig, Zeichen zu setzen und denen zu helfen, die es am nötigsten haben“, betont Steffen Reiche, Präsident des DJH - Landesverbandes. Als Partner für die Patenschaften hat das DJH World Vision Deutschland e. V. gewählt, die sich seit über 25 Jahren für Kinder und deren Familien einsetzen. Die World Vision - Kinderpatenschaft hilft einem Kind und seinem Umfeld nachhaltig. Die Lebensumstände des Kindes, seiner Familie und der ganzen Region werden verbessert. Die Mittel fließen z. B. in die medizinische Versorgung, die verbesserte Trinkwasserversorgung, Bildung und Ernährung, Schulen oder Krankenstationen.

„Die Patenschaften unserer Jugendherbergen geben uns die Möglichkeit, soziale Verantwortung zu zeigen und unsere jugendpolitischen Grundsätze auch außerhalb unseres Landesverbandes einzusetzen. Unser Engagement ist keine Eintagsfliege zur Jubiläumsfeier, diese globale Verantwortung wird in die Praxis des Verbandes eingehen – mit 360,00 Euro pro Jahr und Kind“, so Reiche weiter.

Steffen Reiche neuer Präsident - Minister a.D. übernimmt Verbandsführung

Potsdam – 15.10.2008  Der Landesverband Berlin – Brandenburg des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) mit seinen 21 Häusern, 400.000 Übernachtungen und 105.000 Mitgliedern hat Steffen Reiche zu seinem neuen Präsidenten gewählt.Reiche, bis 2004 Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und derzeitiger Abgeordneter des Deutschen Bundestags, steht einem fünfköpfigen ehrenamtlichen Verwaltungsrat vor. „Es lohnt sich, für die Marke DJH zu kämpfen“, so Reiche. „Den Schwung des 100-jährigen Jubiläums des DJH im kommenden Jahr sollten wir nutzen, um Vorurteile gegen Jugendherbergen abzubauen und das DJH als Premiummarke bei Jugendunterkünften zu präsentieren.“ Dabei gilt es, die besonderen Profilierungen herauszustellen und die gesellschaftliche und soziale Kompetenz und Verantwortung der Jugendherbergen hervorzuheben.

Das DJH stellt sich in Berlin und Brandenburg den Herausforderungen der Zeit, indem es sich neben Umweltstudienplätzen und Orten der deutsch-polnischen Jugendbegegnung mit den Häusern in Ravensbrück und Sachsenhausen besonders der Vermittlung deutscher Geschichte am authentischen Ort widmet.
„Traditionell sind Jugendherbergen Förderer des Zivil- und Freiwilligendienstes sowie des Ehrenamtes. Mir ist wichtig zu verdeutlichen, dass dieses Engagement des DJH vor allem ideelle Motive hat. Ehrenamtliche, Freiwillige und Zivildienstleistende bringen ihre neuen Ideen mit in das gemeinnützige Unternehmen ein – dies gilt es zu fördern“, betont Reiche.
Der Landesverband geht mit dem neuen Verwaltungsrat und Steffen Reiche an dessen Spitze voll Schwung in das Jugendherbergsjubiläumsjahr, denn das DJH wird 100 Jahre jung.