„Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt.“ Schon der Leibarzt von Friedrich Wilhelm IV empfahl die Perle am Schermützelsee. In den 50-er Jahren richteten sich Bertolt Brecht und Helene Weigel direkt am Seeufer häuslich ein. Die zahlreichen Seen, Wälder, Hügel, Kessel und Schluchten sind Andenken an die Eiszeit. In einem Radius von etwa sechs Kilometern um Buckow finden Sie über zwanzig weitere Seen, von denen viele nur über verschlungene Pfade erreichbar sind.
Seelenruhe pur. Die Äste eines vom Sturm gefällten Baumriesen ragen in das glasklare Wasser. Dazwischen tummeln sich Plötze, Karpfen, Aal, Blei, Rotfeder, Barsch und Hecht. Im undurchdringlichen Uferschilf gluckst, raschelt und rauscht es geheimnisvoll, hier ist die Kinderstube der Wasservögel. Auf einer Wiese trompeten Kraniche ihr hohes Lied auf das Naturparadies und die Liebe.
Die Seen sind das Gegenstück zu den bis zu einhundert Meter hohen Bergen, die dem Land den Namen schenkten. Wer das Wegelabyrinth der Höhen und Senken bezwingen will, sollte neben Naturliebe auch Kondition mitbringen. Das Auf und Ab formt stramme Wanderwaden, beinharte Mountainbiker wühlen sich durch den feinen Märkischen Sand.